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07.07.2026
15:00 Uhr
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Der Eclipse Cross tritt mit einem für diese Klasse großzügig dimensionierten Speicher an. Macht ihn das zu einem ausgezeichneten Reisebegleiter?

Warum zu einer Kopie greifen, wenn das Original zu haben ist? Der aktuelle Mitsubishi Eclipse Cross ist ein Ableger des Renault Scenic E-Tech und macht daraus in der Gestaltung an keiner Stelle ein Geheimnis. Das Kompakt-SUV ist hier wie dort nur mit batterieelektrischem Antrieb zu haben. Ungewöhnlich großzügig für dieses Segment ist der Energiegehalt der Traktionsbatterie dimensioniert: 87 kWh netto versprechen eine ordentliche Praxisreichweite.
Mit knapp 4,5 m Länge tritt der Mitsubishi Eclipse Cross gegen Konkurrenten wie den Ford Explorer (Test) oder den Leapmotor B10 an. Natürlich zählt auch der Renault Scenic (Test) zu den Gegnern ähnlicher Größe. Sein Radstand misst 2,78 m und damit sogar noch minimal mehr als der im Skoda Elroq. Dennoch ist das Platzangebot nicht ganz so weitläufig. Ärgerlich in einem Auto dieser Größe ist, dass ein Fahrer mit sehr langen Beinen den Sessel nicht weit genug nach hinten rücken kann. Für meine 1,9 m fehlt nicht viel, aber eben doch ein wenig. Die Sitze selbst sind weich gepolstert, was auf kurzen Strecken angenehm sein kann. Auf langen Etappen fehlt dagegen etwas Halt. Die Lendenwirbelstütze hinterließ bei mir den Eindruck, einen Luftballon im Rücken zu haben. Die Kunstleder-Bezüge der Nobel-Ausstattungslinie sind zu wenig atmungsaktiv. In diesem Punkt sind die mit Stoff bespannten Sessel besser, und die schwächliche Massage der teuren Version vermisst auch keiner.
Eine verschiebbare Rückbank sparen sich Renault und Mitsubishi. Der Raum dahinter hat mit 545 Litern ein klassenübliches Maß, in dem eine Familie die durchschnittliche Gepäckmenge für einen Urlaub wohl halbwegs problemlos unterbringen wird. Falls das nicht reichen sollte: Die Anhängelast liegt bei 1,1 Tonnen, die Dachlast bei 80 kg.